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Sammlungsleitung
Holm Kirsten
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Sachzeugnisse in der Museologischen Sammlung der Gedenkstätte. Foto: Katharina Brand. Gedenkstätte Buchenwald

Museologische Sammlung

Die Museologische Sammlung der Gedenkstätte umfasst Realien aus den Bereichen Konzentrationslager Buchenwald/Nationalsozialismus, sowjetisches Speziallager Nr. 2/
Nachkriegszeit, Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald/DDR-Antifaschismus und Gedenkstätte Buchenwald im wiedervereinigten Deutschland.

Der Bestand ist inzwischen auf ca. 7000 inventarisierte Sachzeugnisse angewachsen. Hinzu kommen ca. 11.000 Fundstücke aus Ausgrabungen, die seit 1994 auf dem Gelände der Gedenkstätte durchgeführt werden. Dabei konnten vorwiegend Gegenstände des Häftlingsalltags und persönliche Utensilien von Häftlingen geborgen werden.

Der älteste und bei weitem umfangreichste Teil des Sammlungsbestandes ist der zum Konzentrationslager Buchenwald und zur NS-Zeit. Er umfasst ca. 70 Prozent der inventarisierten Gegenstände.

Darüber hinaus verfügt die Stiftung im Ergebnis einer mehr als 30-jährigen Sammlungstätigkeit über einen Bestand von ca. 10.000 historischen Fotografien. Die Aufnahmen entstanden in der Zeit der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora (1937–1945), unmittelbar nach der Lagerbefreiung, nach der Auflösung des sowjetischen Speziallagers Nr. 2 (1945–1950), in den beiden DDR-Gedenkstätten (1945–1990) sowie in der Phase ihrer Neugestaltung ab 1990. Hinzu kommen Teilarchive einzelner Fotografen und Nachlässe von Überlebenden der Lager. Im Rahmen eines zweijährigen, seit 2004 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Forschungsprojektes wurde dieser Bestand historiografisch umfassend erschlossen, nach dem Provenienzprinzip verzeichnet und digital inventarisiert.

Für Ankäufe von Sammlungsgut der genannten Sammlungsgebiete steht ein Fonds zur Verfügung.