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Überfall auf die Sowjetunion

Anlässlich des 80. Jahrestags des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion wurde im Sommer 2021 in der Gedenkstätte Buchenwald eine Outdoor-Ausstellung gezeigt. Das Dossier präsentiert ausgewählte Inhalte der Ausstellung.

Am 22. Juni 1941 überfiel Deutschland die Sowjetunion. Die Pläne dafür lagen seit Langem vor: Es ging um die Eroberung von Land, um den Raub von Ressourcen und die Versklavung der Bevölkerung. Die Propaganda sprach vom entscheidenden Kampf gegen den „jüdischen Bolschewismus“. Damit bereitete sie das Feld für ein beispielloses Morden. In den besetzten Gebieten sollten Juden und Roma vollständig ausgelöscht werden. So rückten mit der deutschen Wehrmacht Einsatzgruppen der SS und Polizei vor, die Hunderttausende Juden und Roma erschossen.

Die Wehrmacht hatte schon vor dem Angriff befohlen, alle politischen Kommissare der Roten Armee bei der Gefangennahme zu ermorden. In den Kriegsgefangenenlagern ließ sie zahllose Gefangene einfach verhungern. Hunderttausende brachte sie zur Zwangsarbeit nach Deutschland. Dort setzte die Gestapo die Suche nach Kommissaren, Staatsfunktionären und Juden fort und lieferte sie der SS in den Konzentrationslagern zur Ermordung aus.

Im zweiten Jahr des Krieges gegen die Sowjetunion begann die Deportation der Zivilbevölkerung zur Sklavenarbeit nach Deutschland. Mit 27 Millionen Opfern und unzähligen verbrannten oder verwüsteten Orten trug die Sowjetunion die Hauptlast des Zweiten Weltkriegs.

Das Dossier präsentiert ausgewählte Inhalte einer Outdoor-Ausstellung, die anlässlich des 80. Jahrestags des Überfalls auf die Sowjetunion ab Juni 2021 auf dem Gelände der Gedenkstätte Buchenwald zu sehen war.


Am 22. Juni 1941 überfiel Deutschland die Sowjetunion. Die Pläne dafür lagen seit Langem vor: Es ging um die Eroberung von Land, um den Raub von Ressourcen und die Versklavung der Bevölkerung. Die Propaganda sprach vom entscheidenden Kampf gegen den „jüdischen Bolschewismus“. Damit bereitete sie das Feld für ein beispielloses Morden. In den besetzten Gebieten sollten Juden und Roma vollständig ausgelöscht werden. So rückten mit der deutschen Wehrmacht Einsatzgruppen der SS und Polizei vor, die Hunderttausende Juden und Roma erschossen.

Die Wehrmacht hatte schon vor dem Angriff befohlen, alle politischen Kommissare der Roten Armee bei der Gefangennahme zu ermorden. In den Kriegsgefangenenlagern ließ sie zahllose Gefangene einfach verhungern. Hunderttausende brachte sie zur Zwangsarbeit nach Deutschland. Dort setzte die Gestapo die Suche nach Kommissaren, Staatsfunktionären und Juden fort und lieferte sie der SS in den Konzentrationslagern zur Ermordung aus.

Im zweiten Jahr des Krieges gegen die Sowjetunion begann die Deportation der Zivilbevölkerung zur Sklavenarbeit nach Deutschland. Mit 27 Millionen Opfern und unzähligen verbrannten oder verwüsteten Orten trug die Sowjetunion die Hauptlast des Zweiten Weltkriegs.

Das Dossier präsentiert ausgewählte Inhalte einer Outdoor-Ausstellung, die anlässlich des 80. Jahrestags des Überfalls auf die Sowjetunion ab Juni 2021 auf dem Gelände der Gedenkstätte Buchenwald zu sehen war.


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