Der aus Polen stammende Medizinstudent Zdzisław Maszadro brachte seine Erinnerungen an die Ermordung eines Mithäftlings noch im befreiten Lager Buchenwald zu Papier, bevor er nach Frankreich abreiste. Seine Schilderungen fanden später Eingang in die erste Berichtssammlung über das KZ Buchenwald, den sogenannten Buchenwald-Report. Der Medizinprofessor Robert Waitz, der im April 1945 zu den ersten offiziell nach Frankreich repatriierten Buchenwald-Überlebenden gehörte, berichtete gleich nach seiner Rückkehr Journalisten über seine Erfahrungen in den Konzentrationslagern.
The establishment of a working committee for the erection of a Thälmann memorial on 2 February 1954, initiated by the Weimar district leadership of the Socialist Unity Party of Germany (SED), reactivated the efforts that had been repeatedly postponed since the end of 1945. Otto Englberger, a renowned architect, was a member of the committee - in fact, a collective under his leadership was eventually to realise the construction of the ruins around the Square of 56,000.
The contribution of his colleague
Although there were alternatives and other artists were involved, it became clear early on that the sculptor
The erection of the memorial and the redesign of the residential buildings on Platz der 56,000 had already been included in the draft plan for the National Reconstruction Programme at the turn of the year 1955/56. At the same time, a fundraising campaign was launched to raise funds for the memorial.
In den 1950er-Jahren ließ die Zahl veröffentlichter Berichte von Universitätsangehörigen über ihre KZ-Haft deutlich nach. Die Gründe dafür waren vielfältig und reichten vom Wunsch, durch Vergessen weiterzuleben, bis zum Gefühl, von der Gesellschaft nicht gehört zu werden. Dies änderte sich erst wieder ab dem Ende der 1970er-Jahre. Während unmittelbar nach dem Krieg vor allem Professoren Zeugnis über das Erlebte abgelegt hatten, war dies nun kaum mehr der Fall. Nicht zuletzt aus Altersgründen waren es jetzt in erster Linie ehemalige Studenten, die in Interviews, Zeitzeugengesprächen und Büchern berichteten. Zu ihnen zählte François Amoudruz, der damals Jüngste aus der Gruppe der Straßburger. Als einer der letzten Überlebenden setzte er sich bis zu seinem Tod im Juli 2020 unermüdlich für die Erinnerung an die Verfolgung der Angehörigen der Université de Strasbourg ein.