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Gedenkweg Buchenwaldbahn
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Chronik des KZ Buchenwald
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Fahrplan Buslinie 6
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Streckenbau

Häftlinge beim Bau der Buchenwald-Bahn, Frühjahr 1943.

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Foto: Claus Bach

Gedenkweg

entlang der ehemaligen Bahntrasse.

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Übersichtskarte

Buchenwaldbahn und Gedenkweg

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Foto: Claus Bach

Am ehemaligen Bahnhof

des KZ Buchenwald.

"Gedenkweg Buchenwaldbahn"

Im Frühjahr 1943 mussten KZ-Häftlinge für die SS innerhalb von nur drei Monaten die zehn Kilometer lange Bahnlinie zwischen Weimar-Schöndorf und Buchenwald bauen. Sie diente zunächst der Versorgung des Rüstungswerks. Seit Anfang 1944 wurden etwa hunderttausend Häftlinge in zum Teil offenen Güterwaggons auf diesen Gleisen transportiert. Aus ganz Europa wurden Jungen und Männer ins KZ Buchenwald und von dort aus zur Zwangsarbeit in eines der Außenlager gebracht.

Am Bahnhof Buchenwald starteten auch Vernichtungstransporte mit Kindern und kranken Häftlingen nach Auschwitz, wo sie ermordet wurden. Als die SS im Januar und Februar 1945 die Lager im Osten räumte, gingen Massentransporte nach Buchenwald. Viele der Häftlinge waren bei der Ankunft bereits tot oder starben kurz darauf.

Der "Gedenkweg Buchenwaldbahn" macht seit 2007 einen Teil der alten Bahntrasse wieder sichtbar. Er wurde auf Anregung des "Projekts Spurensuche" der Gerberstraße 1 e.V. und mit Unterstützung der Stadt Weimar, der Gedenkstätte Buchenwald und des Fördervereins Buchenwald e.V. angelegt. Der Gedenkweg beginnt an der "Blutstraße" etwa 100 Meter nach dem Obelisken (Abzweigung der Ettersburger Straße) und endet am Bahnhof Buchenwald. Ein kürzerer Abschnitt kann an der Bedarfshaltestelle "Gedenkweg" (Buslinie 6) gewählt werden.