Mehr zum Thema

Buchenwald-Bahn
Informationen zum Gedenkweg auf der ehemaligen Bahnstrecke finden Sie hier.

"Zeitschneise"
Informationen zum Wanderweg zwischen Schloss Ettersburg und der Gedenkstätte finden Sie hier.

Genickschussanlage
Einen Nachbau der Anlage finden Sie hier.

Sowjetische Verwaltungsbaracke
Information zum Gebäude und seiner Geschichte finden Sie hier.

Foto: Naomi Tereza Salmon

Bahnhof Buchenwald

Die 1943 von Häftlingen erbaute Bahnverbindung nach Weimar diente zunächst der Versorgung des neben dem Lager gelegenen Rüstungsbetriebs. Fahrplanmäßige Züge konnten auch von der Bevölkerung benutzt werden. Ab 1944 wurden Menschen aus allen von Deutschland besetzten Ländern in das KZ Buchenwald bzw. von dort zum Arbeitseinsatz in die Außenlager deportiert. Der Bahnhof Buchenwald war zudem Ausgangsort für Vernichtungstransporte nach Auschwitz und 1945 Endstation für Evakuierungstransporte aus den Lagern im Osten. Von dem angrenzenden Gustloff-Werk II sowie von den gegenüberliegenden SS-Truppengaragen sind nur Fundament- und Mauerreste erhalten. Das Gelände ist nicht zugänglich. Der Lagerbahnhof ist heute Ziel des "Gedenkwegs Buchenwald-Bahn".