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Möglichkeiten zur selbstständigen Erkundung des Ortes
Informationen zu historischen Orten des KZ Buchenwald
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Informationen zu ausgewählten Kunstwerken
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Den vollständigen Film "KZ Buchenwald/Post Weimar" können Sie im Shop der Gedenkstätte erwerben.

Den vollständigen Film "Buchenwald – Speziallager Nr. 2 1945-1950" können Sie im Shop der Gedenkstätte erwerben.

Filmausschnitte "KZ Buchenwald/Post Weimar"

Der Dokumentarfilm „KZ Buchenwald/Post Weimar“, der auch als Einführungsfilm im Kino der Gedenkstätte gezeigt wird,  veranschaulicht die Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald. Im Hauptlager und seinen 139 Außenlagern wurden fast 280.000 Häftlinge aus über 50 Ländern von 1937 bis zur Befreiung am 11. April 1945 unter menschenunwürdigen Zuständen gefangen gehalten. 56.000 Menschen überlebten aufgrund von Zwangsarbeit, Hunger, Krankheiten, medizinischen Experimenten und Folter die KZ-Haft nicht.

Im Film geben Zeitzeugeninterviews einen Eindruck vom Lageralltag, von den Arbeitskommandos, dem Widerstand und der Befreiung. Historisches Filmmaterial, Fotos, Zeichnungen und Dokumente ergänzen Informationen zu einem der größten Konzentrationslager im Deutschen Reich.

Die hier angebotenen Ausschnitte (die Kapitel „Kleines Lager“ und „Widerstand und Befreiung“) und die Arbeitsmaterialien (zu ausgewählten historischen Orten und Kunstwerken) stellen eine thematische Einführung dar und können zur inhaltlichen und methodischen Vorbereitung des Gedenkstättenbesuches genutzt werden.

Filmausschnitte "Buchenwald - Speziallager Nr. 2 1945-1950"

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Rückzug der amerikanischen Truppen gehört Thüringen zur sowjetischen Besatzungszone. Auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) entstanden insgesamt zehn Speziallager – das Speziallager Nr. 2 auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald. Die Internierten – Gefangene ohne Gerichtsurteil – waren insbesondere tatsächliche oder vermeintliche NS-Aktivisten und Menschen, die aus Sicht der sowjetischen Geheimpolizei ein Sicherheitsrisiko darstellten. Für eine mehrjährige Inhaftierung reichte bereits der Verdacht. Zwischen August 1945 und Februar 1950 wurden mehr als 28.000 Menschen inhaftiert, über 7.000 starben.

Zahlreiches historisches Filmmaterial, Dokumente und Zeitzeugeninterviews schildern historische Zusammenhänge und geben einen Eindruck zur Gefangennahme, zum Haftalltag, zu Transporten in Lager in der Sowjetunion und zur Auflösung des Speziallagers Nr. 2.

Die hier angebotenen Ausschnitte (die Kapitel „Einrichtung des Speziallagers Nr. 2“, „Isolation und Sicherung“ und „Auflösung des Speziallagers Nr. 2“) stellen eine thematische Einführung dar und können zur inhaltlichen und methodischen Vorbereitung des Gedenkstättenbesuches genutzt werden.