1942 wurde er aus Kiew zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert und floh aus dem Lager der Firma Rheinmetall-Borsig Sömmerda. Im November 1942 brachte ihn die Gestapo nach Buchenwald. Er hatte Verbindungen zum Lagerwiderstand und nutzte diese bei seiner Arbeit im Block 8.
„Oft berührte ich in den Beratungen mit Franz das Thema, wie die Kinder zu beschäftigen seien. Und so beschlossen wir, trotz des großen Risikos für uns und die Jungen, eine illegale Schule zu schaffen [...] Nikolaj Wasiljewitsch hatte einen Lehrplan aufgestellt, nach dem der Unterricht in der Woche durchgeführt wurde; der Sonntag blieb frei. [...] Von diesem Tag an herrschte folgender Tagesablauf auf dem Block: Wecken, Antreten, Appell, der vom [SS-] Blockführer durchgeführt wurde, Frühsport unter der Leitung von Pjotr, Toilette, Frühstück, 5 Stunden Unterricht mit Pausen.“
Wladimir Cholopzew, Brief an die Gedenkstätte Buchenwald, Juni 1975.