Michail Lewschenkow mit seiner Ehefrau,
Dorfschule Krutzy, 1934
©Gedenkstätte Buchenwald
Dorfschule Krutzy, 1934
©Gedenkstätte Buchenwald
Michail Lewschenkow konnte nur ein Jahr eine Schule besuchen. Er brachte sich selbst Lesen und Schreiben bei. Lernen und Lehren wurde zu seinem Lebensinhalt: Bald arbeitete er als Direktor einer Dorfschule. Er heiratete, eine Tochter wurde geboren. 1940 wurde er zum Militärdienst eingezogen, er geriet bei Minsk in Gefangenschaft. Am 18.10.1941 wurde er mit 2.000 Kriegsgefangenen nach Buchenwald transportiert. Er schloss sich der Widerstandsorganisation an. Am 10. April 1945 wurden die Kriegsgefangenen auf einen Todesmarsch geschickt. Er konnte fliehen und kehrte in sein zerstörtes Dorf zurück. Beide Brüder waren im Krieg gefallen; seine Frau war gestorben.