Offen zeigen Rudolf Brazda und sein Freund im Sommer 1933
ihre Liebe zueinander. Sie gehen Hand in Hand durch die
thüringische Kleinstadt Meuselwitz und küssen sich vor aller
Augen – trotz der Verbote und Strafandrohungen. Zwei Jahre
später wird der Sohn tschechischer Einwanderer erstmals
verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Nach deren
Verbüßung geht er ins tschechische Karlsbad. 1942 wird er
hier erneut inhaftiert und in das KZ Buchenwald verschleppt.
Als Homosexueller muss er zunächst in die Strafkompanie.
Doch Mithäftlinge verschaffen ihm eine leichtere Arbeit, was
ihm das Leben rettet. Nach dem Krieg lebt er im Elsass und
erlebt im hohen Alter seine späte Rehabilitierung.