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Faybusch Itzkewitsch – Verbotene Liebe

15.8.1891 (Lipsko, Russland) – 24.7.1941 (Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein)

Im Ersten Weltkrieg gerät Faybusch Itzkewitsch in deutsche Gefangenschaft. Danach bleibt er in Deutschland. Im niedersächsischen Ehmen gründet er eine Schusterwerkstatt und verliebt sich in eine Einheimische. 1923 wird ein Sohn geboren. Seine jüdische Herkunft spielt keine Rolle. Doch seit den Nürnberger Rassengesetzen ist Liebe zwischen Juden und Deutschen strafbar. Von Nachbarn denunziert, wird er als „Rassenschänder“ verurteilt. Nach Monaten im Gefängnis bringt man ihn 1938 in das KZ Buchenwald. Seine Lebensgefährtin und er bemühen sich vergeblich um die Entlassung. 1941 setzt die SS ihn auf die Liste der arbeitsunfähigen jüdischen Häftlinge. In Pirna-Sonnenstein lässt sie ihn ermorden.


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