Alena Divišová stammt aus einer Arbeiterfamilie. Als die
Deutschen Prag besetzen, hat sie gerade eine Ausbildung
zur Schneiderin begonnen. Eine jüdische Kollegin bringt sie
in Kontakt zu einer kommunistischen Widerstandsgruppe.
Empört über die Verfolgung der Juden, hilft sie untergetauchten
jüdischen Freunden und schmuggelt Lebensmittel in das
Ghetto Theresienstadt. Doch die Gestapo kommt ihr auf die
Spur. Nach Monaten in Haft wird die 19-Jährige 1944 über
das KZ Ravensbrück in die Frauenaußenlager Schlieben und
Altenburg verschleppt. Auf einem Todesmarsch gelingt ihr die
Flucht. Nach einem Studium arbeitet sie später in Prag als
Historikerin und wird als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt.