Er überlebte die KZ Buchenwald, Peenemünde, Mittelbau-Dora und Bergen-Belsen – und doch starb Boris Timofejewitsch Romantschenko (Jg. 1926) einen gewaltsamen Tod. Am 22. März 2022, im ersten Monat nach Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine, traf ein russisches Geschoss sein Wohnhaus in Charkiw. Der 96-Jährige verbrannte in seiner Wohnung.
Seine Enkelin Julia Romantschenko hält sein Vermächtnis wach.
Lesung und Gespräch in Ukrainisch mit deutscher Übersetzung. Ein Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Weimar.
Die Broschüre ist in deutscher und ukrainischer Sprache in unserem Web-Shop erhältlich.
Anita Ganzenmüller und Jens-Christian Wagner, „Der Aufbau einer Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“ Das Leben des Ukrainers Boris Romantschenko, Weimar 2024 (48 S., zahlreiche Illustrationen, ISBN 9783935598354, EUR 5,00)