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Foto: Alfred Stüber

1945

Blick vom Hauptturm ins Lager; links die Baracken der Lagerwerkstätten, dahinter das Krematorium. Im Bildhintergrund die Schneise durch den Wald, nach dem 11.04.1945.

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Foto: Claus Bach

Heute

Die "Zeitschneise" verbindet Gedenkstätte Buchenwald und Schloss Ettersburg.

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Plan

mit dem Verlauf der Zeitschneise von der Gedenkstätte Buchenwald zum Schloss Ettersburg.

"Zeitschneise"

Die sogenannte Grünehausallee, Teil einer Jagdschneise aus dem 18. Jahrhundert, hatte 1937 als Bezugslinie beim Bau des Konzentrationslagers gedient. Sie wurde zu einem begehbaren Weg – "Zeitschneise" – ausgebaut, der Schloss Ettersburg und Buchenwald verbindet. (Projekt der Kulturstadt Weimar 1999 GmbH in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Buchenwald, Idee und Konzept: Walther Grunwald, Berlin.)

In Schloss Ettersburg verbrachte Herzogin Anna Amalia zwischen 1776 und 1781 die Sommermonate; Goethe selbst hat hier bei einer Aufführung seines Stückes "Iphigenie" mitgewirkt. Der Wanderweg beginnt in Schloss Ettersburg, führt über den "Pücklerschlag" zum "Stern", wo sich im 18. Jahrhundert ein Jagdschlösschen befand, und von dort direkt auf das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald zu.