Farida Saliksjanowa (1920–2020) in Moscow, 1941/42.
©Gedenkstätte Buchenwald
Etwa 800.000 Frauen zählte die Rote Armee: Sie waren Militärärztinnen, Pflegerinnen und kämpften an der Front. Farida Saliksjanowa, Studentin der Architektur, meldete sich 1941 zur Armee. Als Kommandeurin einer Aufklärungseinheit geriet sie 1943 in Gefangenschaft. Über verschiedene Lager kam sie in das KZ-Außenlager Meuselwitz. Die inhaftierten Frauen arbeiteten für den Rüstungskonzern HASAG. Sie mussten Munition herstellen. Kurz vor Kriegsende floh Farida Saliksjanowa von einem Todesmarsch. Sie kehrte in die Sowjetunion zurück. Als Architektin arbeitete sie an großen Bauprojekten.