Die Verschärfung des §175 im Jahr 1935 zog im nationalsozialitischen Deutschland eine Welle von Verfolgungen und Gerichtsverfahren gegen homosexuelle Männer nach sich. Viele der in der Folgezeit zu Haftstrafen Verurteilten wurden im Anschluss an die Gefängnishaft in ein Konzentrationslager verschleppt – so auch in die Lager Buchenwald und Mittelbau-Dora.
Der thematische Rundgang widmet sich der Geschichte der etwa 750 Männer, die in die zwei Lager transportiert und größtenteils mit dem rosa Winkel gekennzeichnet wurden.
Wie waren die Bedingungen für diese Häftlingsgruppe? Wo mussten sie arbeiten? Wie war der Kontakt zu den anderen Häftlingen? Und wie war die Situation für Überlebende nach 1945?
Diese und weitere Fragen stehen im Rundgang im Zentrum, der an ausgewählte Orte im Gelände führt.
Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: Besuchsinformation
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung für die Rosa-Winkel Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald veranstaltet durch die AIDS-Hilfe Weimar & Ostthüringen e.V.