In Wien schlägt sich Alois Kasperkowitz als Zeitungsausträger
und Gelegenheitsarbeiter durch. Zudem setzt sich der
Vater einer Tochter unablässig für die Religionsgemeinschaft
der Zeugen Jehovas ein. Als er Broschüren verteilt, in denen
der Krieg verurteilt wird, verhaftet ihn die Gestapo. Wegen
Antikriegspropaganda wird er im Herbst 1941 zu 10 Jahren
Zuchthaus verurteilt. Vor Gericht verteidigt er entschlossen
seine Überzeugungen. Nach zwei Jahren in Strafanstalten
liefert die Justiz ihn 1943 an die SS aus. Er ist fast taub, sieht
sehr schlecht und ist extrem geschwächt. Nur durch die
Hilfe anderer Zeugen Jehovas überlebt er im KZ Buchenwald.
Nach der Befreiung kehrt er in seine Heimat zurück.