Die sogenannte Blutstraße zwischen Weimar und der Gedenkstätte Buchenwald. Foto: Katharina Brand. Gedenkstätte Buchenwald

"Blutstraße"

Von Häftlingen ausgebaute Zufahrtsstraße zum Lager. Von der SS brutal und erbarmungslos angetrieben, mussten Häftlinge von Mitte 1938 bis Spätherbst 1939 auf der Strecke einer alten Waldchaussee ein etwa fünf Kilometer langes Verbindungsstück von der Staatsstraße Weimar-Ramsla zum Konzentrationslager ausbauen. Die Häftlinge nannten sie "Blutstraße". Ein Teil der Betonstraße ist original erhalten.