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  Gedenkstätte Buchenwald  
 
  KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora  
Totenbuch des KZ Buchenwald
Virtuelle Fotoausstellung
Fotoarchiv Buchenwald
Fotoarchiv Mittelbau-Dora
Ausstellung "NS-Zwangsarbeit"
Topf & Söhne
News | Resonanzen

Neonazistischer Hacker-Angriff auf die Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Auf Grund eines offensichtlich neonazistisch motivierten Hacker-Angriffs auf die Homepage der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora sind die Online-Angebote der Stiftung derzeit nur begrenzt nutzbar.

Fresken aus Ellrich

Wiederentdeckte Zeichnungen französischer KZ-Häftlinge Sonderausstellung in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

12. April 2010 bis 23. Januar 2011 in der ehemaligen Feuerwache

News | Resonanzen

Kurzinformationen Buchenwald

Der historische Ort

Das KZ Buchenwald (1937-1945) wurde zu einem Synonym für die nationalsozialistischen Verbrechen. Bis 1950 nutzten die Sowjets das Gelände für ein Speziallager, nach 1958 baute die DDR die "Nationale Mahn- und Gedenkstätte" zur größten deutschen KZ-Gedenkstätte aus.

Die Gedenkstätte

Nach 1990 wurde die Gedenkstätte neu konzipiert und für die Erinnerung an das Schicksal weiterer Opfergruppen geöffnet. Neue Ausstellungen ermöglichen den Blick auf die Zusammenhänge der Verbrechen.

Kurzinformationen Mittelbau-Dora

Der historische Ort

Mittelbau-Dora war ein Zentrum der Untertageverlagerung der deutschen Rüstungsindustrie im „Totalen Krieg“. Mehr als 20.000 Menschen überlebten die Zwangsarbeit in Bauprojekten und in der Raketenmontage nicht.

US Praesident

Statement von US-Präsident Barack Obama

Bundeskanzlerin Merkel und ich haben gerade unseren Rundgang durch Buchenwald beendet. Ich möchte Herrn Dr. Volkhard Knigge danken. Er hat uns auf hervorragende Weise geschildert ...

Rede von Elie Wiesel

Herr Präsident, Frau Bundeskanzlerin, Bertrand, meine sehr verehrten Damen und Herren, als ich heute hierher gekommen bin, war das ein wenig so, als ob ich das Grab meines Vaters besuchen würde...

Projekte

ZWANGSARBEIT

Die Deutschen, ihre Zwangsarbeiter und der Krieg

Eine Ausstellung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora im Jüdischen Museum Berlin (27. September 2010 bis 30. Januar 2011), initiiert und gefördert von der Stiftung Erinnerung Verantwortung und Zukunft

Spuren des Gulag (1929–1953/56)

Eine Wanderausstellung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in Kooperation mit der Gesellschaft Memorial Moskau

Forschungsbeitraege

Chronologie der Befreiung des KZ Buchenwald, April 1945

Am 11. April 1945 wurde das KZ Buchenwald befreit. Die minutiöse Chronologie der Ereignisse zeigt, wie durch die 3. US-Armee die Herrschaft der SS beendet wurde und es der Untergrundorganisation gelang, das Lager und die Versorgung der befreiten Häftlinge zu sichern.

Kinder und Jugendliche im KZ Buchenwald

Am Ende des Krieges war bis zu einem Drittel der Häftlinge unter 21 Jahren. Aber auch Hunderte von Kindern, manchmal nicht älter als vier Jahre, waren vor allem im Kleinen Lager inhaftiert. Über 900 von ihnen konnten durch die Buchenwalder Untergrundorganisation gerettet werden.

Das Außenlager Ohrdruf

Als die 3. US-Armee Anfang April 1945 das Außenlager Ohrdruf erreichte, war es das erste KZ, das durch die Westalliierten befreit wurde. Zum ersten Mal konnte sich die Weltöffentlichkeit ein Bild von den nationalsozialistischen Verbrechen in den Lagern machen.

US-Veteranen erinnern sich

Sofort nach der Befreiung Buchenwalds am 11. April 1945 begann die US-Armee mit der medizinischen Versorgung der häufig bis auf die Knochen abgemagerten befreiten Häftlinge. Die Erinnerungen der Sanitäter des 120. Evacuation Hospital geben einen Einblick in ihre Erlebnisse.


Neonazistischer Hacker-Angriff auf die Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora



Auf Grund eines offensichtlich neonazistisch motivierten Hacker-Angriffs auf die Homepage der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora sind die Online-Angebote der Stiftung derzeit nur begrenzt nutzbar.


Unbekannte veränderten am Morgen des 28. Juli das Stiftungsportal. www.buchenwald.de wurde auf eine Seite von Holocaust-Leugnern umgeleitet. Die Seite www.dora. de ist gelöscht worden. Die Angreifer hinterließen Sätze wie „Brown is beautiful“ und „Wir kommen wieder ....“


Die im einzelnen angerichteten Schäden werden derzeit ermittelt. Wie lange ihre Behebung dauern wird, lässt sich im Moment noch nicht sagen.


Die Stiftung wertet den Übergriff auf den weltweit täglich von mehreren Tausend Menschen genutzten Internetauftritt der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und die Platzierung von Holocaust-Leugnungen als einen in dieser Form noch nicht vorgekommenen kriminellen Angriff auf die Gedenkstättenarbeit. Durch die Beschädigung von Serviceangeboten und Dokumentationen – wie dem Totenbuch des KZ Buchenwald – haben der oder die Täter versucht, die Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen auszulöschen.


Die Stiftung hat den Übergriff angezeigt. Die Polizei ermittelt.