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SS-Angehörige am 9. Juli 1937 beim Aufbau der ersten Baracke. Foto: Kriminalpolizei Weimar. SGBuMD

1937

15. Juli

Auf dem Ettersberg treffen die ersten 149 Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen ein. Die SS löst die Konzentrationslager Sachsenburg und Lichtenburg auf und bringt die Insassen - Widerständler, Zeugen Jehovas, Vorbestrafte und vereinzelt auch Homosexuelle - in das neue Lager. Sie müssen es selbst erbauen. Lagerkommandant ist Karl Koch.

28. Juli

Das neue Konzentrationslager "K.L. Ettersberg" wird nach einem Einspruch der Weimarer NS-Kulturgemeinde in "K.L. Buchenwald/Post Weimar" umbenannt.

4. August

Der Oberbürgermeister von Weimar genehmigt die von der SS beantragte Nutzung des städtischen Krematoriums zur "Einäscherung der in Frage kommenden Leichen".

5. September

Im Städtischen Krankenhaus Weimar stirbt erstmals ein zur Behandlung eingewiesener Häftling.

17. September

Die Weimarer Stadträte erklären "grundsätzliches Einverständnis" mit der Eingemeindung des KZ Buchenwald.

Jahresende

Im Lager auf dem Ettersberg befinden sich 2.561 Gefangene. Seit Sommer sind 53 von ihnen gestorben.

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