Aufnahmen der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

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A) 68. Jahrestag der Befreiung
Jedes Jahr findet im April eine zentrale Gedenkfeier zum Jahrestag der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora statt.
Foto: Andreas Froese-Karow. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
B) Eingangsbereich vor dem ehemaligen Appellplatz
Die in den 1970er Jahren errichteten Betonpfeiler markieren den Eingang zum ehemaligen Häftlingslager. Im Hintergrund ist der ehemalige Appellplatz zu erkennen.
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
C) Ehemaliger Appellplatz
Ort der Zählappelle an jedem Morgen und Abend. Hier wurden auch Prügelstrafen vollzogen. An einem Galgen wurden Massenerhängungen vorgenommen. 1974 gestalteten lokale DDR-Behörden den Appellplatz zum "Denkmal der Nationen" mit Betonpostament, Bogenmauer, Flammenschale und den Platz begrenzenden "Steinen der Nationen".
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
D) Ehemaliger "Bunker": Lagergefängnis mit Arrestzellen
1944 errichtet, diente der "Bunker" der Gestapo und der SS dazu, Häftlinge zu foltern und zu ermorden. 1952 ließen DDR-Behörden das massive Steingebäude bis auf die Grundmauern abtragen. Seit 2011 werden die baulichen Reste durch Betonaufsätze geschützt. Eine Wand aus Stampfbeton zeichnet die ehemalige Mauer des Gefängnishofes nach.
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
E) Ehemalige Hinrichtungsstätte
Im ummauerten Gefängnishof befand sich, vom Lager aus nicht einsehbar, in einer Vertiefung eine Hinrichtungsstätte mit einem Galgen. Hier ermordete die SS heimlich Häftlinge, die Widerstand geleistet hatten. Seit 2011 zeichnen Betonwände die 1952 weitgehend zerstörten Mauern nach.
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
F) Ehemaliger Sportplatz
Neben dem Lagergefängnis ließ die SS im Sommer 1944 einen Fußballplatz anlegen. Zutritt hatten nur privilegierte Funktionshäftlinge.
Foto: Andreas Froese-Karow. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
G) Ehemalige Tischlereibaracke
Nach 1945 diente diese originale Lagerbaracke einer Tischlerei in Nordhausen als Werkstatt. 1999 wurde sie in die Gedenkstätte überführt.
Foto: Andreas Froese-Karow. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
H) Überreste einer ehemaligen Unterkunftsbaracke
In jeder Holzbaracke wurden von der SS rund 500 Häftlinge untergebracht.
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
I) Ehemalige Kinobaracke
Die für ihren ursprünglichen Zweck kaum genutzte Kinobaracke diente in den letzten Monaten als provisorische Unterkunft für Häftlingstransporte aus den Konzentrationslagern Auschwitz und Groß-Rosen. Viele Menschen starben hier.
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
J) Ehemalige Feuerwache von außen
Im Gebäude der ehemaligen Feuerwache befand sich anfangs die Verwaltung der Gedenkstätte. Später wurde es grundlegend restauriert, saniert, mit einem neuen Vorbau versehen und zu einem Ausstellungsraum umgebaut.
Foto: Andreas Froese-Karow. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
K) Ehemalige Feuerwache von innen
Im Inneren der ehemaligen Feuerwache befindet sich heute ein Raum für regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen.
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
L) Krematoriumsvorplatz
Auf dem Platz vor dem ehemaligen Krematorium ist eine von Jürgen von Woyski im Jahr 1964 geschaffene Figurengruppe zu sehen sowie Denkmale für alle getötenen Häftlinge, für jüdische KZ-Opfer und Sinti und Roma.
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
M) Gedenktafel auf dem Krematoriumsvorplatz
Das Denkmal ist allen im KZ getöteten Häftlingen gewidmet.
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
N) Ehemaliges Krematorium
Das Krematorium des KZ Mittelbau-Dora war ab Herbst 1944 in Betrieb.
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
O) Rekonstruierte Unterkunftsbaracke
In der rekonstruierten Unterkunftsbaracke befinden sich heute multifunktional nutzbare Räume für pädagogische Projekte, Veranstaltungen und Sonderausstellungen.
Foto: Roland Obst. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
P) Museumsgebäude
Das Museumsgebäude wurde 2005 fertig gestellt und beherbergt heute die ständige Ausstellung, Besucherinformation, das Museumscafé, Archiv und Bibliothek, Kinosaal und Seminarräume sowie die Büroräume der Gedenkstättenmitarbeiter/-innen.
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
Q) Ständige Ausstellung
Blick in die Ausstellung "Konzentrationslager Mittelbau-Dora 1943-1945".
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
R) Grubenhunt in der Ständigen Ausstellung
Exemplarisch steht der Grubenhunt für die beiden Hauptthemen Mittelbau-Doras: die Geschichte der KZ-Zwangsarbeit und die der versuchten Untertageverlagerungen in der zweiten Kriegshälfte.
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
S) Reliefmodell: Der Lagerkomplex Mittelbau
Neben dem Hauptlager Dora zählten rund 40 Außenlager zum Lagerkomplex Mittelbau im Harz. Ein Reliefmodell in der Ständigen Ausstellung zeigt ihre ehemaligen Standorte.
Foto: Wolfgang Günzel. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
T) Ehemaliger SS-Bereich
Im SS-Bereich befanden sich die Unterkunftsbaracken und Wirtschaftsgebäude für die KZ-Wachmannschaften und das SS-Personal der Lagerverwaltung.
Foto: Andreas Froese-Karow. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
U) Ehemalige Bahnhofsrampe und Industriegelände
Die Fundamentreste des ehemaligen Lagerbahnhofs.
Foto: Roland Obst. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
V) Ehemaliges Gleisbett
Vom Lagerbahnhof führten die Gleise in die unterirdische Stollenanlage.
Foto: Andreas Froese-Karow. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
W) Zugang zum Stollen
1947 ließ die sowjetische Besatzungsmacht die Stolleneingänge sprengen. Durch einen neuen Eingangstunnel ist die Anlage seit 1995 zugänglich.
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
X) Hauptstollen - Ehemaliger Fahrstollen A
In einem Teil des Fahrstollens A befinden sich heute ein Modell der unterirdischen Fabrikanlage sowie Wandtafeln, die über die Bedingungen unter Tage informieren.
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
Y) Querstollen - Ehemalige Kammer 45
Zwischen den beiden Fahrstollen liegen 46 Querstollen. Einige dienten bis 1944 als Häftlingsunterkunft.
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
Z) Schulprojekt
Für pädagogische Projekte und Gruppenangebote stehen modern ausgestattete Seminarräume zur Verfügung.
Foto: Claus Bach. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora