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Wissenschaftliche Literatur

Regine Heubaum / Jens-Christian Wagner (Hg.)
Todesmärsche und Räumungstransporte im April 1945. Begleitband zur Wanderausstellung

Göttingen: Wallstein Verlag, 2015. - 135 Seiten.

Texte von Karen Bähr, Diana Gring, Regine Heubaum, Nadine Jenke, Katja Seybold und Jens-Christian Wagner, im Auftrag der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten.

Jens-Christian Wagner
Produktion des Todes. Das KZ Mittelbau-Dora.

Göttingen: Wallstein Verlag, 2015. - 662 Seiten.
Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora (Hg.)

Der Historiker Jens-Christian Wagner stellt mit diesem Werk die bisher umfangreichste Darstellung der Geschichte des KZ-Komplexes Mittelbau vor. Ausführlich wird der Versuch der Produktionsverlagerung in Untertageanlagen im Südharz dargestellt. Darüber hinaus werden die vielseitigen Wechselbeziehungen zwischen dem Lagersystem und der deutschen Tätergesellschaft analysiert.

Jens-Christian Wagner (Hg.)
Vernichtung und Arbeit. Jüdische Häftlinge im KZ Mittelbau-Dora

Nordhausen/Weimar: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, 2014. - 49 Seiten.

Texte von Andreas Froese-Karow, Regine Heubaum und Jens-Christian Wagner, im Auftrag der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Jens-Christian Wagner (Hg.)
Wiederentdeckt. Zeugnisse aus dem Konzentrationslager Holzen.
Begleitband zur Wanderausstellung

Göttingen: Wallstein Verlag, 2013. - 219 Seiten.

Redaktion: Anett Dremel, Andreas Froese-Karow, Torsten Heß, Regine Heubaum, im Auftrag der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. (Auch auf Französisch und Polnisch)

Jens-Christian Wagner (Hg.)
Von Auschwitz in den Harz. Sinti und Roma im KZ Mittelbau-Dora.
Begleitheft zur Wanderausstellung

Nordhausen/Weimar: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, 2012. - 32 Seiten.

Regine Heubaum (Hg.)
Nordhausen im Nationalsozialismus.
Ein historischer Wegweiser

Nordhausen/Weimar: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, 2010. - 56 Seiten, Ill.

Im Auftrag der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und in Zusammenarbeit mit dem Jugendsozialwerk Nordhausen e.V.

Michael J. Neufeld
Wernher von Braun

München: Siedler Verlag, 2009. - 688 Seiten.

Visionär des Weltraums - Ingenieur des Krieges
Die maßgebliche Biographie des genialen und umstrittenen Raumfahrtpioniers Am 20. Juli 1969 landeten zum ersten Mal Menschen auf dem Mond - das historische Ereignis war der Triumph Wernher von Brauns, eines so genialen wie ehrgeizigen Ingenieurs aus Deutschland. Seit seiner Jugend folgte er unbeirrbar seinem Traum von der Eroberung des Weltraums, für den er bedenkenlos auch mit den Nationalsozialisten paktierte. Michael J. Neufelds hochgelobte Biographie bietet ein spannendes und differenziertes Porträt des Raumfahrtpioniers und seiner Zeit.
Wernher von Braun (1912-1977) war die herausragende Figur der Raumfahrt im 20. Jahrhundert. Schon als Kind interessierte er sich für Raketen, und Anfang der dreißiger Jahre experimentierte er im Berliner Verein für Raumschifffahrt. Nach Abschluss seines Ingenieurstudiums warb ihn das Heereswaffenamt an. Seit 1937 war das NSDAP- und SS-Mitglied von Braun maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung und Fertigung der sogenannten V2-Rakete; dass Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen in der Fertigung eingesetzt wurden und Tausende starben, leugnete er gewusst zu haben.
Seine NS-Vergangenheit verhinderte den Aufstieg des jungen Raketeningenieurs in den USA jedoch nicht: 1945 begab er sich in die Hände der Amerikaner, die ihn für ihr Raketenprogramm gut gebrauchen konnten. Ab 1959 war er bei der NASA an der Entwicklung der bemannten Raumfahrt beteiligt. Die Mondflüge Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre waren der Höhepunkt seiner Laufbahn. Michael J. Neufeld zeichnet ein faszinierendes Porträt des wendigen Ingenieurs, der trotz seiner NS-Vergangenheit zum Star der Raumfahrt wurde.

Jens-Christian Wagner
Ellrich 1944/45.
Konzentrationslager und Zwangsarbeit in einer deutschen Kleinstadt.

Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora (Hg.)
Göttingen: Wallstein, 2009. - 206 Seiten.

Im Frühjahr 1944 richtete die SS in Ellrich zwei Außenlager des KZ Mittelbau-Dora ein. Die Kleinstadt im Südharz wurde zum Leidens- und Todesort Tausender KZ-Häftlinge aus allen Teilen Europas. In dem Buch wird erstmals die Geschichte und Nachgeschichte der beiden Ellricher Lager umfassend dargestellt.

Helmut Kramer, Karsten Uhl, Jens-Christian Wagner (Hg.)
Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und die Rolle der Justiz.
Täterschaft, Nachkriegsprozesse und die Auseinandersetzung um Entschädigungsleistungen

Nordhausen: Nordhäuser Hochschultexte, Allgemeine Schriftenreihe, Bd. 1, 2007. - 211 Seiten.

Jens-Christian Wagner (Hg.)
Das KZ Mittelbau-Dora 1943-1945.
Begleitband zur Ständigen Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

Göttingen: Wallstein Verlag, 2007. - 212 Seiten.

Im Auftrag der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Yves le Maner, André Sellier
Bilder aus Dora.
Zwangsarbeit im Raketentunnel 1943-1945

Bad Münstereifel: Westkreuz-Verlag, 2001. - 88 Seiten, Ill.

Ausstellungskatalog des Museums La Coupole/Frankreich.

Rainer Eisfeld
Mondsüchtig.
Wernher von Braun und die Geburt der Raumfahrt aus dem Geist der Barbarei

Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2000. - 285 Seiten, Ill.

Rainer Eisfeld zeichnet die Geschichte der Weltraumfahrt bis zur Landung auf dem Mond nach und unternimmt mit Hilfe von Dokumenten die notwendige Neubestimmung der Rolle von Brauns und seiner Mitstreiter im Spannungsfeld von Terror und technischem Fortschritt.

Peter Hochmuth
Der illegale Widerstand der Häftlinge des KZ Mittelbau-Dora.
Dokumentation. Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V. (Hg.)

Schkeuditz: GNN Verlag, 2000. - 139 Seiten, Ill.

Mit der Dokumentation zum Widerstand der Häftlinge des KZ Mittelbau-Dora und ihrer Sabotage der V-Waffenproduktion wurde ein langjähriges Vorhaben verwirklicht. Das Buch enthält Darstellungen ehemaliger Häftlinge aus den Jahren 1945 bis 1991.

André Sellier
Zwangsarbeit im Raketentunnel.
Geschichte des Lagers Dora

Lüneburg: zu Klampen! Verlag, 2000. - 627 Seiten, Ill.

André Sellier ist Überlebender des KZ Mittelbau-Dora und französischer Historiker. Sein Werk, das in französischer Sprache bereits 1998 erschien, erscheint nun auch in deutscher Sprache. Das Buch ist Erinnerungsbericht und historische Abhandlung über das KZ Mittelbau-Dora zugleich.

Harry Stein
Konzentrationslager Buchenwald 1937-1945.
Begleitband zur ständigen historischen Ausstellung

Gedenkstätten Buchenwald (Hg.)
Göttingen: Wallstein, 1999.
- 320 Seiten: Ill.

Während die Ausstellung einer kriminalpolizeilichen Asservatenkammer gleich die vielfältigen Sachbeweise eines Verbrechens präsentiert, fasst der Begleitband die Dokumente, Berichte und Biografien zu mehreren Erzählsträngen zusammen und bietet heute den besten Überblick über die Geschichte des KZ Buchenwald

Michael J. Neufeld
Die Rakete und das Reich.
Wernher von Braun, Peenemünde und der Beginn des Raketenzeitalters

Berlin: Brandenburgisches Verlagshaus, 1997. - 399 Seiten, Ill.

Neufelds kritische Studie zur Raketenentwicklung im nationalsozialistischen Deutschland stellt eine gelungene Verbindung technik- und sozialgeschichtlicher Fragestellungen dar. Die Entwicklungsgeschichte des Raketenzentrums Peenemünde erknüpft Neufeld mit einer ausführlichen Schilderung der Zustände im unterirdischen Mittelwerk und im Lager Dora.