Eine Teilnehmerin bearbeitet einen namentlichen Gedenkstein am Gedenkweg Buchenwaldbahn, Foto: Sebastian Rost, SGBUMD

"Rassismus, Ausgrenzung und Vernichtung"

Ein Study- und Workcamp des Service Civil International (SCI) und der Gedenkstätte Buchenwald vom 7. bis 20. August 2022, Anmeldungen sind noch möglich

Das KZ Buchenwald war nach seiner Errichtung im Jahr 1937 mit mehr als 278.000 Insassen aus über 50 Ländern eines der größten Konzentrationslager der NS-Zeit. Tausende Menschen starben hier an Hunger und Krankheiten, durch schwere Arbeit und die Gewalt der Bewacher sowie auf den Märschen zu Kriegsende. Seit 1990 finden internationale Study- und Workcamps in Kooperation mit der örtlichen Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald statt.

Datum: 7.-20. August 2022 in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte der Gedenkstätte

Beschreibung: Lerne gemeinsam mit jungen Menschen aus verschiedenen Ländern eine für das Verständnis von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg entscheidende Geschichte besser kennen: den vor 80 Jahren beginnenden deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion und seine Folgen. Tausche dich mit den Freiwilligen und Expert*innen aus der Forschung über familiäre Erfahrungen und nationale Erzählungen aus und reflektiere diese. Diskutiere die Bedeutung der damaligen Ereignisse für die dich umgebende Gesellschaft und für ein zukünftiges Europa. Leiste einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der KZ-Gedenkstätte und die Entwicklung langfristiger Erinnerungsprojekte.

Art der Arbeit: Überwiegend an der ehemaligen Bahnlinie Weimar-Buchenwald mit Steinmetzarbeiten zur Erinnerung an nach Auschwitz deportierte und dort ermordete Kinder und Jugendliche. Auseinandersetzung mit Fundstücken aus der Lagerzeit, z.B. in Form von Restaurierungsarbeiten. Dokumentenrecherche zu Einzelschicksalen.

Weitere Informationen und Anmeldung: https://workcamps.sci.ngo/icamps/camp-details/15272.html