Der ehemalige Zwangsarbeiter und KZ-Häftling Alexander Agafonow um das Jahr 2000 in Paris (Fotograf: unbekannt). Bildnachweis: NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (Bp22255)

Alexander Agafonow – eine Biographie zwischen Konzentrationslager, Speziallager und Gulag

Vortrag und Gespräch mit Dr. Pawel Poljan am Dienstag, 23. August 2022 um 18 Uhr im Stadtmuseum Weimar

Das Leben Alexander Agafonows (1920–2009) spiegelt die Extreme des 20. Jahrhunderts wider. Als Widerstandskämpfer gelang ihm die Flucht aus dem Konzentrationslager Buchenwald. Durch den sowjetischen Geheimdienst kam er 1945 erneut nach Buchenwald in das sowjetische Speziallager Nr. 2 und wurde von dort als angeblicher Spion in die Sowjetunion gebracht.

Eine Veranstaltung im Rahmen der "Tage der Begegnung" zur Erinnerung an die Geschichte des sowjetischen Speziallagers Nr. 2

Weitere Informationen und Veranstaltungen finden Sie im Faltblatt.

 

„Doch das Lebenskarussell war nicht aufzuhalten,
es drehte sich weiter, immer weiter.“
(Alexander Agafonow, 1993