Soldatin hinter feindlichen Linien

Farida Saliksjanowa
23.5.1920, Moskau (Sowjetunion)
28.10.2020, Moskau (Russland)

Farida Saliksjanowa stammt aus einer Großfamilie, die zur Minderheit der Tataren gehört. Als Mitglied der Jugendorganisation der Kommunistischen Partei meldet sie sich nach dem deutschen Angriff freiwillig zur Roten Armee. Nach kurzer Ausbildung wird die Architekturstudentin als Aufklärerin hinter den deutschen Linien eingesetzt. 1943 wird sie verraten. Da sie sich weigert, als Agentin für die Deutschen zu arbeiten, wird sie deportiert. Im Frauenaußenlager Meuselwitz wird sie ab Oktober 1944 ausschließlich schweren und gefährlichen Arbeitskommandos zugeteilt. Nach der Flucht vom Todesmarsch findet sie Unterschlupf auf einem Bauernhof. In ihrer Heimat arbeitet sie später als Innenarchitektin.