„… bis zum Schluss zu kämpfen.“

Max Windmüller
7.2.1920, Emden
21.4.1945, bei Cham in der Oberpfalz

1939 hat Max Windmüller bereits ein Schiff bestiegen, das ihn nach Palästina bringen soll. Doch er entscheidet sich anders. Er bleibt in Europa und schließt sich einer jüdischen Widerstandsgruppe in den Niederlanden an, die Juden bei der Flucht nach Spanien hilft. Er selbst ist 1933 mit seiner Familie aus Ostfriesland in das Nachbarland geflohen. Von einem Doppelagenten verraten, wird er im Juli 1944 in Frankreich verhaftet. Einen Monat später wird er mit einem letzten Transport aus dem Lager Drancy bei Paris in das KZ Buchenwald deportiert. Auf einem Todesmarsch bricht er krank und entkräftet zusammen. Die SS erschießt ihn, kurz bevor die Häftlingskolonne von amerikanischen Truppen befreit wird.