Industriebereich

Im Industriebereich des ehemaligen Lagergeländes befinden sich die beiden verschütteten Eingänge zu den Fahrstollen A und B, der im Jahr 1995 neu aufgefahrene Zugangsstollen und die ehemalige Bahnhofsrampe.

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Zorge-Brücke

Über die Anfang der 1950er Jahre demontierte Brücke führte ein Anschlussgleis der Reichsbahn zum Lagerbahnhof. Mehrere Zehntausend KZ-Häftlinge passierten die Bahnbrücke über die Zorge in Güter- und Viehwaggons. Auch Transporte aus dem Lager Dora in die Außenlager des KZ Mittelbau sowie in andere Konzentrationslager gingen über diese Brücke.

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Foto: Andreas Froese-Karow

Eisenbahnwaggon

In unmittelbarer Nähe zur ehemaligen Zorgebrücke befindet sich ein restaurierter Waggon der Reichsbahn am Rande der Lagerstraße. Er markiert heute den Eingangsbereich zur Gedenkstätte und symbolisiert die Verschleppung zehntausender KZ-Häftlinge zur Zwangsarbeit in den Südharz.

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Foto: Andreas Froese-Karow

Lagerbahnhof

Nach der Demontage Ende der vierziger Jahre wurde das Bahnhofsgelände zeitweise als Mülldeponie und später als Hundesportplatz genutzt. Erst seit 2005 ist dieses Gelände für Besucher der Gedenkstätte zugänglich.

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Foto: Sebastian Grimm

Ansicht von oben

Luftbild der Rampe des ehemaligen Lagerbahnhofs.

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Foto: Andreas Froese-Karow

Gleisbett

Vom Lagerbahnhof führten die Gleise in die unterirdische Stollenanlage.

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Foto: Andreas Froese-Karow

Eingang zum Fahrstollen A

1947 ließ die sowjetische Besatzungsmacht die Stolleneingänge sprengen.

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Zugang zur Stollenanlage

Durch einen neuen Eingangstunnel ist die unterirdische Stollenanlage seit 1995 zugänglich.

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Foto: Sebastian Grimm

Gesamtansicht

Das ehemalige Industriegelände von oben.