Kontakt

Bei Interesse an dieser Wanderausstellung (deutsch- oder englischsprachige Fassung) wenden Sie sich bitte an:

Torsten Heß

Fon: +49 (0)3631 495 815
Fax: +49 (0)3631 495 813
thess(at)dora(dot)de

Aktuelle Termine und Orte

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Ausstellungsbanner und Vitrine. Foto: Claus Bach

Zwangsarbeit für den "Endsieg".
Das KZ Mittelbau-Dora 1943-1945

Wanderausstellung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Im Jahr 2009 wurde von der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora eine Wanderausstellung zur Zwangsarbeit in der letzten Phase des Zweiten Weltkrieges konzipiert.

Gezeigt werden großformatige Plakatbanner, die mittels Bildern, Kurztexten und Passagen aus Erinnerungsberichten ehemaliger KZ-Häftlinge die Geschichte der Zwangsarbeit und unterirdischen Rüstungsfabrikation deutlich machen.

Die Ausstellung richtet sich an Jugendliche ab 15 Jahre und Erwachsene.

Inhaltliche Akzente

Die Ausstellung bietet einen prägnanten Überblick über die Geschichte des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora und vertiefende Auseinandersetzung mit der KZ-Zwangsarbeit, insbesondere mit:

  • Entstehung, Funktion und Auflösung des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora
  • Nachgeschichte (justizielle Aufarbeitung, Nachkriegsbiographien von Tätern und Opfern, Geschichte der Gedenkstätte)

Schwerpunkt der Wanderausstellung:

  • KZ-Zwangsarbeit, das Leben und Sterben der Häftlinge
  • verschiedene Formen der Täter- und Mittäterschaft.

Thematische und biographische Konzeption

Thematische Module:

  • veranschaulichen durch zahlreiche Dokumente, historische Fotos, Auszüge aus Erinnerungsberichten,
  • sind versehen mit knappen Einführungstexten, die den historischen Kontext herstellen und erläutern.

Biographische Module:

  • Kurzbiographien von Häftlingen und Tätern
  • fassbar Machen der großen Bandbreite der NS-Verfolgungspolitik
  • erweitern den Blickwinkel durch Porträtierung von Ingenieuren, Managern, Wissenschaftlern und Wehrmacht-Soldaten in Form von Täterbiographien

Die Wanderausstellung berücksichtigt den aktuellen Stand der historischen Forschung; sie ist im Jahr 2009 durch die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora neu erarbeitet worden.