Foto: Naomi Tereza Salmon. Gedenkstätte Buchenwald

Desinfektionsgebäude

Als Buchenwald ab 1942 zum Umschlagplatz für Arbeitskräfte aus ganz Europa wurde, ließ die SS ein Desinfektionsgebäude bauen. In dem Gebäude mussten die ankommenden Häftlinge ihre Zivilkleidung und allen persönlichen Besitz abgeben, wurden geschoren und desinfiziert. In den Desinfektionskammern behandelte man die Kleidung gegen Ungeziefer. Anschließend wurden die Häftlinge durch einen unterirdischen Gang in das benachbarte Kammergebäude getrieben.

Heute sind in den Räumen der Desinfektion die Kunstausstellung der Gedenkstätte sowie wechselnde Sonderausstellungen untergebracht.