Pilecki, Witold, Archiv des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau in Oświęcim.

Witold Pilecki – ein polnischer Held?

Podium am Samstag, 13. November 2021 um 13 Uhr im Stadtmuseum Weimar

Witold Pileckis Bericht aus Auschwitz gilt als eines der ersten Zeugnisse über nationalsozialistische Verbrechen und die Shoah. 1940 hatte er sich freiwillig im Konzentrationslager Auschwitz inhaftieren lassen, baute dort ein Widerstandsnetzwerk auf, floh, kämpfte 1944 im Warschauer Aufstand, geriet in deutsche Kriegsgefangenschaft, schloss sich 1945 dem Widerstand gegen die polnischen Kommunisten an. 1947 wurde er von der kommunistischen Geheimpolizei verhaftet und 1948 hingerichtet.

In Polen ist Witold Pilecki ein Nationalheld. In Deutschland kennt kaum jemand seinen Namen.

Hanna Radziejowska (Pilecki-Institut Berlin) und Florian Peters (Friedrich-Schiller-Universität Jena) diskutieren über deutsche und polnische Geschichtskultur. Moderation: Daniel Logemann (Gedenkstätte Buchenwald)

Eine Veranstaltung des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte in Kooperation mit der Gedenkstätte Buchenwald.