Portraitaufnahme von Naftali Fürst, Foto: Andreas Domma, Sammlung Gedenkstätte Buchenwald

Hört die Zeugen

Gesprächsrunde mit Naftalie Fürst am Dienstag, den 24. September 2019 um 19 Uhr in der Notenbank Weimar

Naftali Fürst wurde 1932 in Bratislava (Slowakei) geboren. Als Juden wurden er und seine Familie verhaftet und in verschiedene Arbeits- und Konzentrationslager bis nach Auschwitz-Birkenau gebracht.
Naftali Fürst musste als 12-jähriger mit seinem Bruder 1945 auf den »Todesmarsch« nach Buchenwald. Wie durch ein Wunder überlebten seine Eltern und sein Bruder den Holocaust und emigrierten nach Israel.
Dort arbeitete Naftali Fürst dann als Fotograf, Fahrlehrer und Werksleiter. Erst 50 Jahre nach dem Krieg konnte er seine Geschichte erzählen, nachdem er mit Bruder und Tochter eine Reise nach Bratislava antrat.
Seitdem führen ihn seine Vortragsreisen in alle Herren Länder. Er ist Vorsitzender des Beirates ehemaliger Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald und kehrt regelmäßig dorthin zurück, um auch in Thüringen Zeugengespräche zu führen.
2008 wurde sein Buch »Wie Kohlestücke in den Flammen des Schreckens. Eine Familie überlebt den  Holocaust« auf Deutsch veröffentlicht.
Eine Veranstaltung der Achava Festspiele Thüringen in Kooperation mit dem Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.