Außenalger des KZ Mittelbau 1944/45

Fahrten zu Orten ehemaliger Außenlager des KZ Mittelbau

Öffentliches Bildungsangebot am Samstag, den 13. April, und Sonntag, den 14. April 2019, um jeweils 11.00 Uhr. Beginn und Ende am Hauptbahnhof Nordhausen (Bussteig 4)

Im Rahmen des Begleitprogramms zu den Gedenkveranstaltungen des 74. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers bietet die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora in Kooperation mit dem Verein Jugend für Dora e.V. und der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Nordhausen öffentliche Fahrten zu Orten ehemaliger Außenlager des KZ Mittelbau an. Die erste Fahrt führt am Samstag, den 13. April, zu den ehemaligen Lagerstandorten in Harzungen, Stempeda, Rottleberode, Roßla, Kelbra und der ehemaligen Boelcke-Kaserne in Nordhausen. Am Sonntag, den 14. April, umfasst die Route Stationen in den Orten Woffleben, Ellrich, Günzerode, Mackenrode und Großwerther. Die Fahrten beginnen an beiden Tagen um 11.00 Uhr am Bussteig 4 vor dem Hauptbahnhof Nordhausen. An gleicher Stelle kommen die Busse gegen 15.00 Uhr wieder an. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine vorherige Anmeldung bei der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora wird gebeten unter der Telefonnummer 03631 495 820 oder per Email an besucheranmeldung@dora.de.

Mitglieder des Vereines Jugend für Dora e.V. zeichnen sich für die inhaltliche Gestaltung der Fahrten verantwortlich und werden die Teilnehmer über die Geschichte der Außenlager, den Zweck ihrer Einrichtung sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen der dort untergebrachten Häftlinge informieren. Auch die Sichtbarkeit der KZ-Zwangsarbeit, die Beziehungen und Interaktionen zwischen den Lagern und ihrer Umgebung sollen zur Sprache kommen.Aus Anlass der Gründung des KZ Mittelbau vor 75 Jahren möchte die Gedenkstätte mit diesem Bildungsangebot bewusst den Fokus vom ehemaligen Standort des Hauptlagers auf den gesamten Lagerkomplex lenken und auf die Dimension seiner regionalen Ausdehnung aufmerksam machen. Deutlich werden wird die Dichte des nationalsozialistischen KZ-Systems im letzten Kriegsjahr sowie dessen enge Einbindung in die deutsche Zivilgesellschaft.

Die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Nordhausen wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ sowie durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Rahmen des Landesprogrammes „Denk bunt – Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit!