Foto: SGBUMD

Film- und Gesprächsreihe "Rechtsextremismus im Film"

Vom 21. Mai bis zum 02. Juli 2012 sind im Jenaer "Kino im Schillerhof" Filme über Neonazis und rechte Gewalt zu sehen.

Eine Veranstaltungsreihe des Lehrstuhls für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung Thüringen, dem Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Insbesondere dokumentarische Filme über Neonazis und rechte Gewalt haben große Debatten ausgelöst – und wurden doch oft von nur Wenigen gesehen. Welche Darstellungsformen haben Filmemacher für ihre Geschichte(n) von rechtsextremer Gewalt und Neonazis gewählt? Was macht(e) einige der Filme so umstritten? Welche historischen Einsichten bieten sie heute? Was hat die Konzepte der Filmemacher motiviert, wie reflektieren sie heute über den gesellschaftlichen Umgang mit ihren Filmen? Nach den Filmvorführungen im Jenaer "Kino im Schillerhof" finden Gespräche mit Regisseuren und Filmkritikern statt, moderiert von Historiker Axel Doßmann.

Eintritt: 4 Euro für Studierende, sonst 6 Euro.


Weitere Veranstaltungen:

Montag, 21. Mai 2012, 19.30 Uhr
"Jugendwerkhof", DDR 1982, 31 min.
"Unsere Kinder", DDR 1989, 88 min.
Regie: Roland Steiner
Gesprächspartner: Roland Steiner

Montag, 4. Juni 2012, 20.00 Uhr
"Stau – Jetzt geht´s los", Deutschland 1992, 85 min.
Regie: Thomas Heise
Gesprächspartner: Thomas Heise

Montag, 11. Juni 2012, 20.00 Uhr
"Der Kick", Deutschland 2006, 82 min.
Buch und Regie: Andres Veiel
Gesprächspartner: Andres Veiel

Montag, 18. Juni 2012, 20.00 Uhr
"Beruf Neonazi", Deutschland 1993, 83 min.
Regie: Winfried Bonengel
Einführung zum Film: Dr. Axel Doßmann
Gesprächspartner: Dietrich Kuhlbrodt

Montag, 2. Juli 2012, 20.00 Uhr
"Kriegerin", Deutschland 2011, 103 min.
Regie: David Wnendt
Gesprächspartner: David Wnendt (angefragt)