„Fondateurs du collectif français“

Henri Manhès, genannt Frédéric
9.6.1889, Étampes (Frankreich)
25.6.1959, Nizza (Frankreich)

Eine steile Karriere bringt Henri Manhès in die Chefetagen französischer Verlagshäuser, bevor er 1933 aussteigt und fortan als Journalist arbeitet. Er stammt aus dem bürgerlich-konservativen Milieu und steigt ab 1940 zu einem der wichtigsten Vertreter General de Gaulles im besetzten Frankreich auf. Als solcher kämpft er für die Einigung des französischen Widerstandes. 1943 verhaftet, wird er in das KZ Buchenwald deportiert. Mit Marcel Paul gelingt es ihm hier, die Gegensätze unter den französischen Häftlingen zu überbrücken. Sie gründen ein Hilfskomitee und bauen eine französische Befreiungsbrigade auf. Auch später arbeiten sie zusammen: Unter Industrieminister Paul wird Manhès Staatssekretär.