Wiedereröffnung der Gedenkstätte Buchenwald

Seit Freitag, 4. Juni 2021, hat die Gedenkstätte Buchenwald die Dauerausstellung "Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945" im ehemaligen Kammergebäude sowie die Ausstellung „Sowjetische Speziallager Nr. 2 1945 bis 1950“ für ihre Besucherinnen und Besucher wieder geöffnet.
Weitere Ausstellungen und einzelne Gebäude müssen aufgrund ihrer geringen Größe jedoch weiterhin geschlossen bleiben oder können, wie das ehemalige Krematorium, nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Tickets
Der Zutritt zu den Museen ist in Relation zur Raumgröße streng kontingentiert. Die Dauerausstellung zur Geschichte des KZ Buchenwald kann nur mit einem vorab gebuchten Ticket für ein bestimmtes Zeitfenster besucht werden: reservierung.buchenwald.de

Als Infektionsschutzmaßnahmen sind für die Ausstellungen folgende Regelungen zu beachten:
- Zutritt nur mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder einer FFP2-Maske.
- beim Eintritt in die Häuser erfolgt eine manuelle Registrierung der Besucherinnen und Besucher zur Kontaktnachverfolgung.

Bildungsarbeit
Die Gedenkstätte Buchenwald bietet nun auch wieder für kleine Gruppen von Jugendlichen (ab 9.Klasse) und Erwachsenen vielfältige pädagogische Formate an und nimmt somit auch wieder Anmeldungen für Rundgänge, Tagesveranstaltungen sowie auch mehrtägige Bildungsveranstaltungen in der Jugendbegegnungsstätte (JBS) entgegen.

Führungen für Einzelbesucher:innen
Der Verein zur Förderung der Erinnerung an das KZ Buchenwald (Förderverein Buchenwald e.V.) bietet zudem auch wieder Führungen für Einzelbesucher:innen an: Führungen finden von Dienstag bis Sonntag ab 10 Uhr bis 15 Uhr jeweils halbstündig statt, die Anmeldung erfolgt vor Ort. Die Kosten für die Teilnahme an den Führungen betragen 8,00 € (ermäßigt 5,00 €). Die Gruppengröße ist auf maximal 20 Teilnehmer:innen begrenzt, es ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder einer FFP2-Maske während der Führung zu tragen. Grundsätzlich erfolgt auch hier eine Kontaktnachverfolgung.

Museumscafé
Das vom Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V. betriebene Museumscafé „Paul“ öffnet umbaubedingt vorübergehend im Außenbereich der Jugendbegegnungsstätte am Besucherparkplatz, Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

Es gelten auf dem gesamten Gelände der Gedenkstätte die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregelungen.