Gedenkveranstaltung am ehemaligen Außenlager Ellrich-Juliushütte im Rahmen des 69. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora Foto: KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora


14.04.2015 | 11:00 Uhr

Gedenkveranstaltung am ehemaligen Außenlager Ellrich-Juliushütte
Ellrich, Gedenkort Ellrich-Juliushütte

Begrüßung: Matthias Ehrhold
Bürgermeister der Stadt Ellrich

Begrüßung: Dieter Haberlandt
Bürgermeister der Samtgemeinde Walkenried

Begrüßung: Dr. Stefan Hördler
Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

Ansprache: Lucien Berthel
Überlebender der Konzentrationslager Buchenwald, Mittelbau-Dora und des Außenlagers Ellrich-Juliushütte

Das im Mai 1944 gegründete Außenlager Ellrich-Juliushütte war das größte Außenlager des KZ-Komplexes Mittelbau-Dora. Über 8000 Häftlinge mussten unter anderem im Stollenvortrieb im Kohnstein und im Himmelsberg Zwangsarbeit leisten. Mindestens 4000 Gefangene – vor allem Franzosen, Polen und Ungarn – starben an den Folgen der katastrophalen Arbeits- und hygienischen Bedingungen sowie durch Hunger und Misshandlungen.
1995 begannen Mitglieder des Vereins „Jugend für Dora“ zusammen mit der Stadt Ellrich, das ehemalige Lagergelände zu erschließen. Seit 2010 informieren Texttafeln, die von der Stadt Ellrich in Zusammenarbeit mit der französischen Commission Dora-Ellrich und der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora angebracht wurden, Besucherinnen und Besucher über das ehemalige KZ-Außenlager Ellrich-Juliushütte.


Ausschlussklausel:
Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.