Fotomontage der geplanten "Fahne der Erinnerung" am ehemaligen Außenlagerstandort Harzungen.


07.04.2015 | 00:00 Uhr

Fahnen der Erinnerung. 70 Jahre nach der Befreiung der Mittelbau-Lager
Ein Projekt des Vereins "Jugend für Dora e.V." an den Standorten ehemaliger Außenlager vom 7.-10. April 2015.

Der Tag, an dem die amerikanischen Streitkräfte am 11. April 1945 Nordhausen erreichten und das Hauptlager Mittelbau sowie das Außenlager in der Boelcke-Kaserne befreiten, wird alljährlich festlich begangen – so auch in diesem Jahr.
Das Projekt des Vereins "Jugend für Dora e.V." soll die Aufmerksamkeit auch auf die anderen über 30 Außenlager des KZ-Komplexes Mittelbau lenken. Wenn in der Gedenkstätte, also am Standort des ehemaligen Hauptlagers, die Feierlichkeiten am 13. April beginnen, werden im Ortskern der Außenlagerorte "Fahnen der Erinnerung" wehen. Sie sollen bekunden, dass alle Gesten der Erinnerung und des Gedenkens auch für diese Orte gelten.
Ein Bodenaufkleber wird darüber Auskunft geben, wann die Häftlinge der Außenlager aus dem Blickwinkel der Ortsbevölkerung verschwanden, indem sie zumeist auf die Todesmärsche getrieben wurden.
Das von der Doris-Wuppermann-Stiftung geförderte Projekt wird von allen Gemeinden, in denen sich Außenlager befanden, ausdrücklich unterstützt.

Weitere Informationen sind auf der Website des Projekts abrufbar.

Ausschlussklausel:
Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.