Lara und Dèbora, 16 Jahre

Alexej-von-Jawlensky-Schule, Wiesbaden, August 2018

Soll man Gedenkstätten erhalten und sie öffentlich zugänglich lassen?


1. Warum haben wir uns dafür entschieden dieser Fragestellung nach zu gehen?
Wir haben uns für diese Fragestellung entschieden, da es ein umstrittenes Thema ist und es uns interessiert hat, was verschiedene Personen mit unterschiedlichen Bezügen zu Gedenkstätten in der Reflexion über diese Frage zum Ausdruck bringen.

2. Wie sind wir vorgegangen?
Nach dem wir uns für diese Frage entschieden hatten, haben wir uns die Gästebücher in der Besucherinformationsanmeldung und im Museum durchgelesen und sind auf viele positive und dankbare Rückmeldungen gestoßen. Einige haben wir mit blauer Farbe herausgeschrieben. Uns war es auch wichtig, Besucher nach Ihrer Meinung zu fragen. Wir sind dann auf ein paar Besucher zugegangen, um sie nach ihrer Meinung zu fragen. Wir hatten die Möglichkeit, mit ein paar Besuchern zu sprechen und haben ihre Meinung mit roter Farbe zu Papier gebracht. Aber auch die Meinung von Mitarbeitern hat uns interessiert. Also haben wir eine Mitarbeiterin aus des Museums, einer FSJ-lerin und die Restauratorin befragt dieses haben wir mit grüner Farbe herausgeschrieben.

3. Unsere eigene Meinung
Auch wenn dies ein sehr umstrittenes Thema ist, sagen wir beide, dass wir die Möglichkeit, Gedenkstätten zu erhalten und sie öffentlich zugänglich zu machen ausdrücklich befürworten. Es gibt mehrere Gründe weshalb wir dieser Meinung sind. Zum einen ist dies ein geeigneter Platz, um von Verwandten, die diese Zeit miterleben mussten, Abschied zu nehmen. Und zum anderen ist es ebenfalls ein geeigneter Platz um sich mit der Thematik des 2.Weltkrieg näher zu befassen und sich klar zu werden, dass dieses ein realer Ort war und ist. Nach unserer Meinung sollte jeder, egal welcher Altersgruppe, mindestens einmal in seinem Leben eine Gedenkstätte besucht haben. Wir hoffen sehr, dass die Möglichkeit weiterhin bestehen bleibt dieses auch weiterhin zu tun gerade auch in Buchenwald.