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![]() Stollenausbau im Kohnstein, 1944 (Foto: Walter Frentz, Privatsammlung Hanns-Peter Frentz) 1943Nach einem britischen Luftangriff auf Peenemünde Mitte August 1943 wird die Produktion der V2-Raketen, von denen sich die Nationalsozialisten eine Wende im bereits verlorenen Krieg versprechen, nach untertage verlagert. Seit dem 28. August 1943 müssen KZ-Häftlinge eine bislang als Treibstoffdepot genutzte Stollenanlage im Kohnstein bei Nordhausen zur Raketenfabrik umbauen. Sie müssen nicht nur im Stollen arbeiten, sondern sind dort auch untergebracht. Tausende Menschen sterben in nur wenigen Monaten an den Folgen erschöpfender Zwangsarbeit und katastrophaler hygienischer Bedingungen. Das unterirdische Lager heißt „Dora“ und untersteht zunächst dem KZ Buchenwald. |